Daten im Unternehmen systematisch analysieren, steuern und verbessern – Ein Praxisratgeber für den Mittelstand

Daten im Unternehmen systematisch analysieren, steuern und verbessern – Ein Praxisratgeber für den Mittelstand – Ratgeber auf Der Business Tipp

In jedem mittelständischen Unternehmen schlummern ungenutzte Schätze: Daten. Doch oft sind diese Schätze unorganisiert, verteilt auf unzählige Systeme, Excel-Listen und E-Mail-Postfächer. Die Folge sind ineffiziente Prozesse, falsche Entscheidungen, unzufriedene Kunden und erhebliche Compliance-Risiken. Als Chief Data Officer (CDO) oder Datenverantwortlicher ist es meine Aufgabe, Licht in dieses Dunkel zu bringen. Dieser Ratgeber ist Ihr praxisorientierter Leitfaden. Ich zeige Ihnen, wie Sie Ihre Datenbestände erkennen, bewerten, organisieren und dauerhaft verbessern können – ohne akademische Theorie, sondern mit konkreten Schritten, die Sie sofort umsetzen können. Ziel ist es, aus Ihren Daten einen strategischen Vorteil für Ihr Unternehmen zu schaffen.

Inhaltsübersicht dieses Ratgebers

Was genau sind eigentlich unsere Unternehmensdaten?

Viele Entscheider denken bei „Daten“ primär an Kundendaten in einer Excel-Liste oder Zahlen aus der Buchhaltung. Das ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Unternehmensdaten sind die Gesamtheit aller strukturierten, halbstrukturierten und unstrukturierten Informationen, die in Ihrem Unternehmen entstehen, verarbeitet, gespeichert oder genutzt werden. Sie sind das digitale Abbild Ihrer gesamten Geschäftstätigkeit.

Stellen Sie sich vor, jeder einzelne Prozess, jede Entscheidung und jede Interaktion hinterlässt eine digitale Spur. Die Summe dieser Spuren sind Ihre Unternehmensdaten. Dazu gehören offensichtliche Dinge, aber auch viele verborgene Informationen:

Jede dieser Informationen hat einen Wert – und birgt ein Risiko, wenn sie falsch, veraltet oder ungeschützt ist.

Welche Arten von Daten gibt es und warum ist die Unterscheidung wichtig?

Um Daten effektiv zu managen, müssen wir sie kategorisieren. Die Unterscheidung hilft dabei, die richtige Technologie für die Speicherung und Analyse auszuwählen und Verantwortlichkeiten klar zuzuordnen. Hier sind die wichtigsten Kategorien mit Praxisbeispielen:

Nach Struktur:

Nach Funktion und Änderungsrate:

Nach Inhalt und Sensibilität:

Tabelle 1: Datenarten im Unternehmenskontext

Datenart

Beispiel

Typischer Speicherort

Verantwortlicher Fachbereich

Risiko bei schlechter Qualität

Kundenstammdaten

Firma ABC, Musterstraße 1, 12345 Musterstadt

CRM-System, ERP-System, Excel-Listen

Vertrieb, Service

Fehlzustellungen, falsche Anrede, schlechte Kundenbeziehung

Produktstammdaten

Artikel-Nr. 4711, Schraube M8, Edelstahl

ERP-System, PIM-System, Webshop

Produktmanagement, Einkauf

Falsche Bestellungen, fehlerhafte Produktion, falsche Webshop-Anzeige

Bewegungsdaten (Auftrag)

Auftrag 2024-05-10, 100 Stk. 4711 an Firma ABC

ERP-System, CRM-System

Auftragsbearbeitung

Fehlerhafte Auswertungen, falsche Lieferungen

Unstrukturierte Daten (Vertrag)

Rahmenvertrag_ABC.pdf

Netzlaufwerk, SharePoint, DMS

Rechtsabteilung, Vertrieb

Unklare Konditionen, Compliance-Verstöße, Fristen versäumt

Maschinendaten (Sensor)

Sensor 3, Temperatur: 85°C, Zeitstempel

Maschinensteuerung, Data Lake, Historian

Produktion, Instandhaltung

Produktionsausfall, Qualitätsmängel, falsche Prozesssteuerung

Wo werden all diese Daten im Unternehmen gespeichert?

Die Realität in den meisten mittelständischen Unternehmen ist eine gewachsene, heterogene Systemlandschaft. Daten sind nicht an einem Ort, sondern an Dutzenden, oft sogar Hunderten von Stellen gespeichert. Diese Zersplitterung ist eine der größten Herausforderungen.

Typische Speicherorte, die Sie in fast jedem Unternehmen in Deutschland finden:

Das große Risiko: Verteilte Daten und Schatten-IT

Das größte Problem ist nicht die Vielfalt der Systeme an sich, sondern die fehlende Transparenz. Besonders gefährlich ist die sogenannte Schatten-IT. Das sind alle Systeme und Prozesse, die von Fachabteilungen ohne Wissen oder Freigabe der IT-Abteilung genutzt werden. Der Klassiker ist die komplexe Excel-Liste, die ein Mitarbeiter für sein Controlling gebaut hat und die kritische Unternehmensdaten enthält.

Praxisbeispiel: Im Vertrieb wird eine Excel-Liste mit potenziellen Neukunden und deren Kontaktdaten gepflegt. Gleichzeitig existieren Kundendaten im CRM, in Outlook und im Newsletter-Tool. Ergebnis: Veraltete Adressen, Dubletten, widersprüchliche Informationen und potenzielle DSGVO-Verstöße, da niemand mehr weiß, woher die Einwilligung zur Kontaktaufnahme kam.

Warum braucht ein Unternehmen Data Governance?

Data Governance ist kein bürokratisches Monster, sondern das dringend notwendige Regelwerk für Ihre Daten. Es schafft Klarheit, Verbindlichkeit und Vertrauen. Stellen Sie es sich wie die Straßenverkehrsordnung für Ihre Datenautobahnen vor. Ohne Regeln herrscht Chaos.

Data Governance legt fest, wer für welche Daten verantwortlich ist, nach welchen Regeln Daten erfasst und gepflegt werden, wie deren Qualität sichergestellt wird und wie Risiken kontrolliert werden.

Konkret beantwortet Data Governance folgende Fragen:

Ohne Data Governance sind Datenprojekte zum Scheitern verurteilt. Sie würden ein Haus ohne Fundament bauen.

Welche Rolle hat ein Chief Data Officer (CDO) im Mittelstand?

Der Chief Data Officer ist der strategische Kopf hinter der Data Governance. Seine Hauptaufgabe ist es, den Wert von Daten für das Unternehmen zu maximieren und die damit verbundenen Risiken zu minimieren. Er ist der Übersetzer zwischen Geschäftsführung, Fachbereichen und IT.

Ein CDO...

Wichtig für den Mittelstand: Sie benötigen nicht zwangsläufig eine Vollzeitstelle mit dem Titel "Chief Data Officer". Entscheidend ist, dass die Funktion klar besetzt ist. Diese Rolle kann auch vom IT-Leiter, einem digital-affinen Geschäftsführer oder einem Leiter für Organisationsentwicklung übernommen werden. Wichtig ist, dass die Person das Mandat der Geschäftsführung hat und abteilungsübergreifend agieren darf.

Wie analysiert man die vorhandenen Daten im Unternehmen? Ein praktischer Ablauf

Der erste Schritt ist immer eine Bestandsaufnahme. Sie können nur steuern, was Sie kennen. Gehen Sie systematisch vor:

  1. Systeme und Datenquellen erfassen: Sprechen Sie mit allen Fachabteilungen (Vertrieb, Marketing, Produktion, HR, Buchhaltung). Fragen Sie: "Mit welchen Programmen arbeitet ihr? Wo speichert ihr eure Informationen? Welche Excel-Listen sind für euch überlebenswichtig?"

  2. Datenobjekte identifizieren: Identifizieren Sie die zentralen Informationseinheiten. Das sind typischerweise "Kunde", "Produkt", "Lieferant", "Auftrag", "Mitarbeiter".

  3. Speicherorte dokumentieren: Halten Sie fest, wo diese Datenobjekte gespeichert werden (z.B. "Kundendaten in CRM, ERP und Excel-Liste-Vertrieb.xlsx").

  4. Datenflüsse visualisieren: Skizzieren Sie, wie die Daten zwischen den Systemen fließen. Wo werden Daten manuell von A nach B kopiert? Wo gibt es automatisierte Schnittstellen?

  5. Verantwortliche benennen: Fragen Sie: "Wer in der Abteilung ist fachlich für die Richtigkeit dieser Daten verantwortlich?" Das ist Ihr zukünftiger Data Steward oder Data Owner.

  6. Erste Qualitätsprüfung: Suchen Sie nach offensichtlichen Problemen. Wie viele Dubletten gibt es? Wie viele Adressen sind unvollständig?

  7. Schatten-IT aufdecken: Achten Sie besonders auf manuelle Excel-Prozesse, die zentrale Aufgaben erledigen. Diese sind oft die größten Risikofaktoren.

  8. Priorisieren: Bewerten Sie die gefundenen Datenbereiche nach Kritikalität. Probleme mit Kundenstammdaten haben meist eine höhere Priorität als veraltete interne Telefonlisten.

  9. Maßnahmenplan erstellen: Leiten Sie aus der Analyse erste, konkrete Aufgaben ab. Beispiel: "Festlegung des CRM als führendes System für Kundenadressen" oder "Bereinigung der Top 100 Kunden-Dubletten".

Wie legt man Zuständigkeiten für Daten fest?

Klare Verantwortlichkeiten sind das Herzstück jeder funktionierenden Data Governance. Ohne sie fühlt sich niemand zuständig und die Datenqualität erodiert. Man unterscheidet typischerweise folgende Rollen:

Tabelle 2: Rollen und Verantwortlichkeiten in der Data Governance

Rolle

Aufgabe (Was?)

Typische Verantwortung (Wer?)

Beispiel

Data Owner (Daten-Eigentümer)

Trägt die strategische und fachliche Gesamtverantwortung für einen Datenbereich (z.B. alle Kundendaten). Entscheidet über Regeln und Zugriff.

Fachbereichsleiter, Geschäftsführer (z.B. Leiter Vertrieb & Marketing)

Der Vertriebsleiter entscheidet, dass die "Branche" ein Pflichtfeld für alle Neukunden sein muss.

Data Steward (Daten-Pfleger)

Ist für die operative Umsetzung der Datenqualität im Alltag zuständig. Definiert Regeln, prüft Daten, kümmert sich um die Bereinigung.

Fachexperte aus der Abteilung (z.B. Teamleiter im Vertriebsinnendienst)

Der Key-User im CRM prüft wöchentlich eine Liste potenzieller Dubletten und bereinigt diese.

Data Custodian (Daten-Verwalter)

Ist für die technische Bereitstellung, Sicherheit und den Betrieb der Systeme verantwortlich, in denen die Daten liegen.

IT-Abteilung, Systemadministrator

Die IT sorgt für das tägliche Backup der CRM-Datenbank und verwaltet die Zugriffsrechte.

Geschäftsführung

Schafft die strategischen Rahmenbedingungen, stellt Ressourcen bereit und sorgt für Verbindlichkeit.

CEO, CFO

Die Geschäftsführung erklärt Data Governance zum strategischen Projekt und gibt dem CDO das nötige Mandat.

Praxisbeispiel: Für Produktdaten ist der Leiter des Produktmanagements der Data Owner. Ein Mitarbeiter aus seinem Team ist der Data Steward und stellt sicher, dass alle neuen Produkte mit vollständigen technischen Daten und Marketingtexten im ERP-System angelegt werden. Die IT (Data Custodian) sorgt dafür, dass das ERP-System stabil läuft und die Daten sicher sind.

Welche Datenqualitätskennzahlen sollte ein Unternehmen definieren?

Um Datenqualität zu verbessern, müssen Sie sie messbar machen. Abstrakte Ziele wie "wir brauchen bessere Daten" sind wirkungslos. Definieren Sie konkrete Kennzahlen (KPIs), die Sie regelmäßig erheben und beobachten.

Tabelle 3: Wichtige Datenqualitätskennzahlen (DQ-KPIs)

Kennzahl

Bedeutung

Beispielhafte Messung

Mögliches Ziel

Vollständigkeit

Sind alle notwendigen Felder ausgefüllt?

Prozentualer Anteil der Kundendatensätze mit ausgefüllter E-Mail-Adresse.

> 95%

Korrektheit

Entsprechen die Daten der Realität?

Anteil der Rechnungsadressen, die bei der letzten Postsendung als "unzustellbar" zurückkamen.

< 1%

Eindeutigkeit / Dublettenquote

Existiert jeder reale Sachverhalt nur einmal im System?

Anzahl der Kundendubletten, identifiziert durch Abgleich von Name, Straße und Ort.

< 2%

Aktualität

Sind die Daten auf dem neuesten Stand?

Anzahl der Lieferantenstammdaten, die seit über 24 Monaten nicht mehr geprüft wurden.

< 5%

Konsistenz

Sind die Daten über Systemgrenzen hinweg widerspruchsfrei?

Anzahl der Kunden, deren Rechnungsadresse im ERP von der im CRM abweicht.

0

Plausibilität

Sind die Werte im gegebenen Kontext sinnvoll?

Anzahl der erfassten Geburtsdaten, die in der Zukunft liegen.

0

Wie integriert man Prüfschleifen in die tägliche Datenpflege?

Datenqualität ist kein einmaliges Aufräumprojekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Sie müssen Mechanismen etablieren, die verhindern, dass neue "schlechte" Daten überhaupt erst ins System gelangen. Das sind Ihre Qualitäts-Firewalls.

Konkrete Prüfschleifen und Maßnahmen:

Was bedeutet „führendes System“ oder „Single Source of Truth“?

Der Begriff führendes System (oder englisch: Single Source of Truth - SSOT) bezeichnet das eine, verbindliche System, das für eine bestimmte Datenart als die maßgebliche Quelle der Wahrheit gilt. Wenn es Unstimmigkeiten zwischen verschiedenen Systemen gibt, hat das führende System immer Recht.

Die Festlegung von führenden Systemen ist einer der wichtigsten Schritte, um Datenchaos zu beseitigen. Ohne diese Regelung weiß niemand, welcher Information er trauen kann.

Praxisbeispiel: Ein Unternehmen legt fest:

Das bedeutet: Wenn ein Vertriebsmitarbeiter eine neue Telefonnummer eines Kunden erfährt, ändert er sie im CRM. Ein automatischer Prozess (Schnittstelle) sorgt dann dafür, dass diese Änderung in andere Systeme, die die Telefonnummer ebenfalls benötigen, übertragen wird. Niemand darf die Telefonnummer direkt im ERP-System ändern.

Wie bereitet gute Data Governance den Einsatz von KI vor?

Künstliche Intelligenz, insbesondere generative KI-Modelle wie ChatGPT, sind auf dem Vormarsch. Viele Unternehmen planen, KI-Assistenten einzusetzen, um interne Fragen zu beantworten (sogenannte RAG-Systeme, Retrieval-Augmented Generation). Diese Systeme durchsuchen interne Dokumente und Daten, um Antworten zu generieren.

Hier gilt eine eiserne Regel: Garbage in, garbage out. Eine KI ist nur so gut wie die Daten, mit denen sie trainiert oder auf die sie zugreift. Wenn Ihre Datenbasis chaotisch, veraltet oder widersprüchlich ist, wird die KI falsche, irreführende oder nutzlose Antworten liefern.

Gute Data Governance ist die absolute Grundvoraussetzung für erfolgreiche KI-Projekte:

Ein KI-Projekt zu starten, bevor die Datengrundlagen geklärt sind, ist wie ein Formel-1-Auto zu kaufen, aber zu vergessen, eine Rennstrecke zu bauen und Benzin einzufüllen.

Wie sieht ein pragmatischer Startplan für Unternehmen aus?

Sie müssen nicht alles auf einmal tun. Beginnen Sie klein und fokussiert, um schnelle Erfolge zu erzielen und die Organisation mitzunehmen. Hier ist ein bewährter 30-60-90-Tage-Plan:

Die ersten 30 Tage: Transparenz schaffen

Die nächsten 30 Tage (Tag 31-60): Regeln definieren

Die nächsten 30 Tage (Tag 61-90): Prozesse etablieren

Welche typischen Fehler sollte man unbedingt vermeiden?

Viele Data-Governance-Initiativen scheitern. Meist liegt es an denselben, vermeidbaren Fehlern:

  1. Es als reines IT-Thema behandeln: Datenqualität ist eine Fachbereichsaufgabe. Die IT liefert die Werkzeuge, aber die Verantwortung für den Inhalt liegt bei denen, die mit den Daten arbeiten.

  2. Zu groß und zu theoretisch starten: Versuchen Sie nicht, ein 200-seitiges Regelwerk für das ganze Unternehmen zu schreiben. Starten Sie mit einem konkreten Problem in einem Bereich.

  3. Keine klaren Verantwortlichen benennen: Wenn jeder zuständig ist, ist es am Ende niemand. Rollen müssen klar benannt und kommuniziert werden.

  4. Datenqualität als einmaliges Projekt sehen: Daten veralten. Eine einmalige Bereinigung ohne begleitende Prozesse ist nach wenigen Monaten wertlos.

  5. Die Macht der Excel-Schatten-IT ignorieren: Wenn Sie die inoffiziellen Excel-Prozesse nicht verstehen und einbeziehen, werden diese Ihre Governance-Bemühungen unterlaufen.

  6. Keine Unterstützung der Geschäftsführung sichern: Data Governance ist ein Veränderungsprozess und erfordert oft abteilungsübergreifende Entscheidungen. Ohne Rückendeckung von oben geht es nicht.

  7. Fachbereiche nicht beteiligen: Die besten Regeln sind nutzlos, wenn die Mitarbeiter, die sie umsetzen sollen, nicht verstehen, warum sie es tun und nicht in die Lösungsfindung einbezogen wurden.

  8. Den Nutzen nicht kommunizieren: Zeigen Sie auf, wie bessere Daten die tägliche Arbeit erleichtern, Fehler reduzieren und dem Unternehmen Geld sparen. Das schafft Akzeptanz.

Checkliste: Ihr Einstieg in professionelles Datenmanagement

Nutzen Sie diese Checkliste als Werkzeug, um den Status quo in Ihrem Unternehmen zu bewerten und die ersten Schritte zu planen. Gehen Sie die Punkte mit den relevanten Kollegen durch.

Block 1: Transparenz & Strategie

Block 2: Verantwortlichkeiten & Regeln

Block 3: Qualität & Prozesse

Block 4: Dokumentation & Risikomanagement

Fazit: Machen Sie den ersten Schritt

Datenmanagement ist keine Raketenwissenschaft, aber es erfordert Disziplin, klare Verantwortlichkeiten und den Willen zur Veränderung. Der größte Fehler ist, aus Angst vor der Komplexität gar nicht erst anzufangen. Beginnen Sie mit einem überschaubaren, aber wichtigen Datenbereich. Schaffen Sie Transparenz, definieren Sie einfache Regeln und erzielen Sie einen schnellen, sichtbaren Erfolg. Jeder bereinigte Kundendatensatz, jede vermiedene Dublette und jeder effizientere Prozess ist ein Gewinn. Ihre Daten sind einer Ihrer wertvollsten Rohstoffe. Es ist an der Zeit, sie systematisch zu fördern und zu veredeln. Fangen Sie noch heute damit an.