Quishing: Wie QR-Codes zur Falle werden

</p><p> Mit der steigenden Verbreitung von QR-Codes nimmt eine abgewandelte Form des Phishings stetig zu: das sogenannte Quishing. Kriminelle manipulieren dabei QR-Codes, um sensible Daten abzugreifen...

Quelle: Presseportal

Frankfurt/Main (ots) -

Mit der steigenden Verbreitung von QR-Codes nimmt eine abgewandelte Form des Phishings stetig zu: das sogenannte Quishing. Kriminelle manipulieren dabei QR-Codes, um sensible Daten abzugreifen oder Schadsoftware zu verbreiten. Die Gefahr liegt im Verborgenen: Während sich klassische Phishing-Mails teilweise an verdächtigen Webadressen erkennen lassen, verschleiern die präparierten QR-Codes das tatsächliche Ziel der Verlinkung.

Wo Fälschungen auftauchen können:

Wird ein schädlicher QR-Code gescannt, leitet er auf eine gefälschte Website, die der echten Login-Seite eines bekannten Anbieters täuschend ähnlich sieht. Gibt man dort Anmeldedaten, PINs oder Kreditkartendaten ein, landen diese bei den Kriminellen.

Schutz vor Quishing-Angriffen:

  1. Vor dem Öffnen des Links im Smartphone-Browser immer die angezeigte Webadresse sorgfältig kontrollieren. Passt die Domain exakt zum angegebenen Anbieter?
  2. Im öffentlichen Raum prüfen, ob ein Sticker über den ursprünglichen QR-Code geklebt wurde.
  3. Sensible Daten oder Logins nicht unüberlegt nach dem Scannen eingeben. Im Zweifel die offizielle Adresse direkt im Browser aufrufen.
  4. Bietet eine QR-Code-Weiterleitung den Download einer Datei oder App außerhalb offizieller Stores an, den Vorgang sofort abbrechen.
  5. Wo möglich, die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren, um Zugänge zusätzlich abzusichern.

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